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Geschichte

1949 Aus der Gründerzeit

Um für das Dorf Betten und die Bettmeralp eine bessere und zeitgemässere Talverbindung zu schaffen und die Existenzbedingungen der Bergbevölkerung zu erweitern, bildet sich auf Initiative von Grossrat und Gemeindepräsident Auxilius Stucky ein Komitee, das den Bau einer Luftseilbahn nach Betten Dorf und später auf die Bettmeralp beschliesst. (Mit eidg.Konzession für 10-Personenkabinen)

19 Mitglieder, alles Bürger des Dorfes Betten, bilden das beratende Komitee, von denen werden 5 in einen engeren Arbeitsausschuss gewählt.

Die Initianten und Pioniere sollten den Grundstein legen für die spätere Entwicklung unseres heutigen Sommer- und Winterkurortes Bettmeralp.

1950 Das erste Konzessionsgesuch

Das Konzessionsgesuch der Initianten wird von Bern jedoch abgelehnt , weil die Riederalp-Bahnen schon mit dem Bau einer Luftseilbahn auf die Riederalp begonnen haben und die Anlage von Betten diese konkurrenzierte.

Schliesslich erteilt der Staatsrat des Kantons Wallis die Konzession für die Erstellung einer Seilbahn ab Betten Nussbaumbrücke (Betten FO) bis nach Betten Dorf für eine 4-Personenbahn.

28.6.50 Gründungsversammlung LSB auf die Bettmeralp

der Initianten für eine Luftseilbahn von Betten auf die Bettmeralp und Bezeichnung eines Arbeitsausschusses.

Die Viererkabinen-Bahn auf der ersten Sektion
Die Viererkabinen-Bahn auf
der ersten Sektion
1951 Fahrt der ersten Luftseilbahn nach Betten Dorf

Im Mai 1951 fährt erstmals eine Luftseilbahn von Betten Nussbaumbrücke bis nach Betten Dorf.

14.7.51 Erste Generalversammlung

der Luftseilbahn Betten-Bettmeralp AG. Es wurden die folgenden 5 Herren in den Verwaltungsrat gewählt:

  • Auxilius Stucky zum VR-Präsidenten
  • Moritz Imhof
  • Alois Imhof
  • Alfons Mangisch
  • Anton Zurbriggen

Herr Moritz Imhof übernahm die Geschäftsleitung des jungen Unternehmens.

Die erste Bahn auf die Bettmeralp auf der zweiten Sektion
Die erste Bahn auf die Bettmeralp
auf der zweiten Sektion
18.8.51 Eröffnung der Luftseilbahn Betten Dorf - Bettmeralp (2. Sektion).

Damit ist die Bettmeralp mit dem Tal und auch mit der grossen weiten Welt verbunden.

1955 Inbetriebnahme des ersten Skiliftes auf Bettmeralp

Es ist ein Kleinskilift. Finanzierung mit Eigenwechseln.
Diese Anlage führt von der heutigen Talstation der Bettmeralplifte in Richtung der heutigen Lägerlifte.


Heinrich Franzen in doppelter Funktion: als Coiffeurmeister und als Skiliftangestellter
Heinrich Franzen in doppelter
Funktion: als Coiffeurmeister
und als Skiliftangestellter
1956 Bau Skilift Bettmeralp

Anstelle des Kleinskiliftes wird am 28.12.1956 ein grösserer Lift „Bettmeralp“ in Betrieb genommen.
Finanzierung durch eine IG mit Beteiligung der LBB.

1958 Umbau der Luftseilbahn Betten Dorf nach Bettmeralp

von 4- auf 10-Personenkabinen.

1962 Bau des Skiliftes „Zurschmitten“

Bau und Inbetriebnahme des Skiliftes „Zurschmitten“ am heutigen Standort des Bettmerhornliftes.

Im Winter 1962/63 wird auf der Bettmeralp eine Skischule eröffnet.

Bettmeralp kann sich somit nun auch zum Wintersportort entwickeln.

1965 Um- und Neubau der Luftseilbahn Betten FO nach Betten Dorf

von 4- auf 50 Personenkabinen (Sektion 1) konzipiert als Windenbahn.

1967 Um- und Neubau der Luftseilbahn Betten Dorf nach Bettmeralp

von 10- auf 50 Personenkabinen.

Auf Weihnachten 1967 ist Bettmeralp von der Talstation bis auf die Bettmeralp mit 50-Personenkabinen erreichbar.

1967 Neubau des Bettmerhornliftes

durch die Firma Habegger Willy in Thun, die für die VBB noch wichtige Projekte realisieren sollte.

1968 Bau der Sesselbahn Schönboden

Inbetriebnahme der Sesselbahn Bettmeralp-Schönboden auf die Wintersaison 1968/69.

Bau Skilift Wurzenbord

Im Sommer 1968 Bau des Skiliftes Wurzenbord.

Sommer- und Wintersaison halten sich nun die Waage!!

1969 Bau eines Trainerliftes auf Bettmeralp

1971 Bau der Alpmattenlifte I / II

Bau der beiden Zubringerskilifte Alpmatten I und II

Anschaffung eines Pistenfahrzeuges

1972 Bau Doppelskilift Bettmeralp I / II

Bau des Doppelskiliftes Bettmeralp I / II

Der Neubau der Bergstation Luftseilbahn
Der Neubau der
Bergstation Luftseilbahn
1974 Neubau einer direkten Luftseilbahn Betten FO - Bettmeralp mit 125-Personenkabinen

„Grösste Luftseilbahn der Schweiz„
Ein grosser Meilenstein in der Entwicklung der Bettmeralp und der Luftseilbahnen Betten-Bettmeralp bedeutet die Inbetriebnahme der grössten Luftseilbahn der Schweiz mit 125-Personenkabinen.
Einmalig für die Schweiz ist die Einrichtung für die Kehrichtentsorgung, die nun auf Bettmeralp möglich wird. Der Kehrichtwagen wird dabei direkt an die Seilbahnkabine angehängt.
Dank Ihrer Kapazität entwickelt sich diese Bahn zum wichtigsten Zugpferd unseres Unternehmens.
Mit der Inbetriebnahme dieses 14-Millionenprojektes wird transportmässig die Voraussetzung geschaffen, dass sich die Bettmeralp zu einem bedeutenden Sommer- und Winterferienort entwickeln kann.
Gebaut wurde die Bahn von der Firma Habegger Willy in Thun.

1976 Neubau der 4er Gondelbahn Bettmeralp - Bettmerhorn

Ein weiterer grosser Meilenstein und Traum kann mit dem Bau- und der Inbetriebnahme der Gondelbahn von der Bettmeralp auf’s Bettmerhorn verwirklicht werden.
Kostenpunkt für die neue Anlage rund 7,6 Mio Franken.
Unsere Gäste haben fortan die Möglichkeit, schnell und bequem zum Aussichtspunkt Bettmerhorn zu gelangen, mit einem unvergleichlichen Panorama auf die Walliser- und Berner Alpen und natürlich den Grossen Aletschgletscher, dem Aushängeschild unseres Aletsch-Plateaus.
Gebaut wird die Gondelbahn von der Firma Habegger in Thun.

25-Jahr-Feier der Bettmeralp Bahnen AG
25-Jahr-Feier der
Bettmeralp Bahnen AG
1976 25 Jahre Luftseilbahn Betten-Bettmeralp

Die Luftseilbahn Betten-Bettmeralp AG kann ihr 25 jähriges Bestehen feiern

Verabschiedung von Pionier Auxilius StuckyVerabschiedung von Pionier Auxilius Stucky

Herr Auxilius Stucky, der grosse Pionier und Förderer der Bettmeralp übergibt nach 25-jährigem Wirken im Dienste unseres Unterneh-mens das Amt des Verwaltungsratspräsidenten an den Bankdirektor Herrn Erich Kronig ab.

Herr Auxilius Stucky hat mit grosser Beharrlichkeit und viel Geschick und Diplomatie das Unternehmen auf die rechten Bahnen gelenkt und so die Entwicklung der Bettmeralp entscheidend mitgestaltet.

1979 Eröffnung des Bergrestaurants Bettmerhorn

bei der Bergstation der Gondelbahn Bettmerhorn.
Damit wird unser Unternehmen auch zum Restaurateur. Nunmehr können wir unsere Ausflugsgäste auf dem Bettmerhorn auch kulinarisch verwöhnen.

1980 Aus der LBB wird die VBB

Da die Luftseilbahnen Betten-Bettmeralp nicht nur Luftseilbahnen betreiben, sondern auch sämtliche Sportanlagen, erhält das Unternehmen den neuen Namen:
Verkehrsbetriebe Betten-Bettmeralp AG

1981 Bau der ersten 3er Sesselbahn der Schweiz

Bau der ersten Dreier-Sesselbahn der Schweiz durch die Firma Städeli AG paralell zum bestehenden Skilift Bettmerhorn. Die Anlage kostet rund 4,8 Mio Franken.

1982 Personalgebäude Sesselbahn für unsere Mitarbeiter

Für unsere Saison-Mitarbeiter bauen wir bei der Talstation der Sesselbahn Bettmerhorn ein Personalgebäude. Das Gebäude umfasst 16 Studios und einen Aufenthaltsraum. Im Erdgeschoss des Gebäudes entstehen neue Kassaräumlichkeiten, Garagen, eine Werkstatt sowie ein Büro für den Betriebsleiter der Sportanlagen.

Kauf des Parkhauses Betten FO „Nussbaum“

Kauf des Parkhauses Nussbaum mit insgesamt 315 Plätzen, wovon 275 gedeckt sind.

1983 Umbau Bergstation Luftseilbahn auf Bettmeralp

Baubeginn Umbau der Bergstation Luftseilbahn auf der Bettmeralp.

Neubau „Lägerlifte I / II“

Neubau des bestehenden Trainerliftes und paralell dazu Bau eines zweiten neuen Skilifts. Bezeichnung der beiden Anlagen neu „Lägerlifte I und II“.

1983 VTP-Tagung auf Bettmeralp

Vom 12. - 14.10.1993 hält der Verband Techn. Personal der Schweizer Seilbahnen(VTP) auf der Bettmeralp seine ordentliche Jahresversammlung ab. Der VBB obliegt es diesen bedeutenden Anlass zu organisieren.

1984 Inbetriebnahme der neuen Bergstation Bettmeralp

Ab Juni teilweise Inbetriebnahme der völlig umgebauten Bergstation Bettmeralp. Das Volumen der Bergstation hat sich durch den Umbau verdoppelt. Der Zugang wird so abgeändert, dass man nun über eine geräumige Empfangshalle und einen schönen Vorplatz verfügt. Die Zufahrtsstrasse zu den „Alpmatten“ wird mittels einer Unterführung auf der Nordseite der Station gelöst. Im 2. Untergeschoss entsteht ein neuer Tankraum sowie eine neue Elektrowerkstatt. Die Güterhalle wird erweitert. Daneben werden Zapfsäulen für Treibstoffe sowie für die Heizölausgabe installiert, deren Verteilung die VBB als eigenständiger Händler für die Bettmeralp übernimmt. Die Verbindung zwischen den verschienden Ebenen erfolgt über einen neuen Personenlift sowie einen Warenlift. Auf der Personenebene werden neue Kassaräumlichkeiten, ein Gepäcklagerraum, ein Informationsschalter sowie ein Kiosk eingerichtet.Für die Gepäckausgabe wird einzigartig in der Schweiz ein computergesteuertes Lagersystem eingebaut, das die Lagerung und rasche Ausgabe des ankommenden Gepäcks ermöglicht. Im Obergeschoss können neue Büroräumlichkeiten für die Verwaltung bezogen werden.
Die VBB investieren 3,5 Mio Franken in diesen Umbau.

1985 Bau Gletscherweg Aletsch

In Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein und der Gemeinde wird der Gletscherweg Aletsch von der Bergstation der Gondelbahn Bettmerhorn entlang dem Grossen Aletschgletscher zum Märjelensee erstellt. Dieser Wanderweg gehört sicher zum schönsten, was das Wallis an Wanderwegen zu bieten hat.

Treibende Kraft bei diesem Projekt ist der Betriebsleiter unserer Sportanlagen Herr Heinrich Franzen.

1985 Neues Sportzentrum „Bachtla“ auf Bettmeralp

Vom 13. - 15. Dezember 1985 wird das neue Sport- und Plauschzentrum „Bachtla“ eingeweiht.
Die Verkehrsbetriebe Betten-Bettmeralp beteiligen sich an diesem Werk der Gemeinde Betten mit einem namhaften Aktienpaket.

1988 Direktorenwechsel

Direktor Moritz Imhof übergibt nach 37 Jahren Tätigkeit im Dienste des Unternehmens die Geschäftsführung und Direktion an Herrn Dr. Hans-Peter Zeiter. Herr Moritz Imhof gehörte neben Auxilius Stucky zu den Pionieren und treibenden Kräften in der Gründerzeit. Er hat die Geschäftsführung des Unternehmens als junger Mann übernommen und bis zu seiner Pensionierung das Unternehmen mit viel Sachverstand, Geschick durch die nicht immer leichten Zeiten geführt.

1988/89 Erstmals künstliche Beschneiung auf Bettmeralp

Erstmals werden auf Bettmeralp mobile Schneekanonen für die künstliche Beschneiung eingesetzt.

1989 Das Ski Card System

Zusammen mit den übrigen Verkehrsunternehmen des Aletschgebietes, mit der LMR, VBR und der LFE wird auf die Wintersaison 1989/90 ein vollautomatisches Billett- und Kontrollsystem in Betrieb genommen.Bei dieser neuen Technologie können alle wichtigen Informationen in einem Micro-Chip der Fahrkarte des Gastes gespeichert werden. Der Gast kann nun bei unseren Sportanlagen im Aletschgebiet ein Drehkreuz passieren, ohne dass er die Karte aus seiner Hosentasche ziehen muss. Anhand der gewonnenen Daten ist eine gerechte und zuverlässige Verteilung der Einnahmen aus den Verbundskarten auf dem Aletsch-Plateau möglich. Bei der sogenannten „Ski Card Anlage“ handelt es sich um eine Pilotanlage. Sie ist die erste dieser Art, die in einem Skigebiet eingesetzt wird. Die VBB investieren rund 1,3 Mio Franken in das Pilotprojekt.

1989 Bau des Skilifts „Tanzbode“

Bau eines demontierbaren Verbindungsskiliftes mit dem Namen „Tanzbode“.

1990 Kauf der Luftseilbahn Betten FO - Betten Dorf (1. Sektion )

Kauf der Luftseilbahn Betten FO - Betten Dorf von der bisherigen Eigentümerin der Gemeinde Betten.

1990-1992 Um- und Neubau der Talstation Betten FO

Mit einem architektonischen und verkehrstechnischen Gesamtkonzept werden entscheidende Verbesserungen bei der An- und Abreise der Fahrgäste und Bewohner von Betten und Bettmeralp erzielt. Drei Kriterien waren wegleitend:

Verkehrssicherheit :

Verkehrssicherheitsmässig können wesentliche Verbesserungen erzielt werden Der Fahr- und Fussgängerverkehr sowie der Gepäck- und Güterumschlag sind generell getrennt. Ueber die Furkastrasse wird eine Fussgängerpasserelle gebaut. Das FO-Perron wird verlängert und durch eine Brücke werden die beiden Parkplätze miteinander verbunden.

Die Gästefreundlichkeit der Anlage zeichnet sich aus durch ein umfassendes Angebot an Dienstleistungen und Erleichterungen. Die Abgangsstationen der Luftseilbahnen werden auf das gleiche Niveau angehoben . Den Fahrgast erwarten grosszügige Schalterhallen und ein kleiner Snack. Die Parkplätze und das Parkhaus sind asphaltiert und beleuchtet.

Die architektonische Botschaft, die der Neubau den Gästen und Besuchern mitteilt, lautet: „Wird sind weltoffen und grosszügig“. Das ist ablesbar in der Transparenz, der Weiträumigkeit und der Raumordnung.

Die Gesamtkosten für das Projekt Talstation belaufen sich auf rund 10 Mio Franken.

Einweihungsfeier am Samstag, den 02. Oktober 1992

1991-1993 Bau der Beschneiungsanlage

Die Beschneiungsanlage wird als Gesamtprojekt unter Einbezug bereits bestehenden Anlagen geplant und gebaut. Die Anlage umfasst eine Beschneiungsanlage kombiniert mit Trinkwasserversorgung und Fäkalwasserleitung für die Bergstation der Gondelbahn und das Bergrestaurant Bettmerhorn, Brandreserve und Berieselungsanlage im Gebiet Bettmeralp. Der Wasserbezug erfolgt aus dem Bettmersee zum Pumpwerk 1. Von dort wird das Wasser an die verschiedenen Bestimmungsorte gepumpt. Die Beschneiungsanlage ist eine mobile Niederdruckanlage. Die Anlage er-laubt die Beschneiung exponierter Stellen und kleinerer Pistenabschnitte. Im Sommer können mit der Anlage die unteren Bereiche der Alpweiden bewässert werden.Dieses Werk für die Zukunft kostet unser Unternehmen rund 6,5 Mio Franken.

1992 Umbau des Bergrestaurants Bettmerhorn

Der offene Teil des Rondells wird geschlossen. Dadurch können das Platzangebot erweitert, die Küche vergrössert und die WC-Anlagen grosszügiger gestaltet werden. Der Umbau ist mit Kosten von 2 Mio Franken rund doppelt so teuer wie der seinerzeitige Neubau.

1994-1995 Bau des Skitunnels Bettmerhorn

Nach zweijähriger Bauzeit kann auf die Wintersaison 1995/96 der Skitunnel Bettmerhorn in Betrieb genommen werden.Im Winter öffnet der Tunnel auf der Höhe der Bergstation der Gondelbahn eine neue Verbindung zwischen der Bettmeralp und Fiescheralp und erschliesst von oben her das Skigebiet der Martisberger- und Laxeralpe. Er bringt eine willkommene Entlastung der stark befahrenen Pisten am Bettmerhorn. Im Sommer umgeht der Tunnel die steilen Südflanken am Bettmerhorn und erlaubt in der Fortsetzung, auf der Höhe der Bergstationen einen Wanderweg zwischen dem Bettmerhorn und dem Eggishorn anzulegen.

1994 Wechsel an der Spitze des Unternehmens

Auf die Generalversammlung vom 25. Juni 1994 reicht unser Verwaltungsratspräsident Herr Erich Kronig seinen Rücktritt ein.Während 18 Jahren (1976-1994) präsidierte er die Verkehrsbetriebe Betten-Bettmeralp mit viel Sachverstand und Umsicht, Geradlinigkeit und Bedacht bezüglich der finanziellen Möglichkeiten des Unternehmens. Zum 3. Verwaltungsrats-Präsidenten der Verkehrsbetriebe Betten-Bettmeralp wird der ehemalige Gemeindepräsident, Hotelier und bisherige VR-Vizepräsident der VBB, Herr Alois Eyholzer bestimmt.

1994 Ausbau des „Schrattenweges“

Ausbau des „Schrattenweges“ von der „Bettmer Chustelli“ bis zur Piste „Hohbalm“ durch die Bauequipe der VBB.

Neubau der Gondelbahn Bettmeralp - Bettmerhorn1995 Neubau der Gondelbahn Bettmeralp - Bettmerhorn

Ersatz der 4er durch eine neue 8er Gondelbahn Bettmeralp-Bettmerhorn. Kapazitätsengpässe und eine Reihe aufwendiger und nicht aufschiebbarer Erneuerungsarbeiten machen den Entschluss leicht, einen Neubau der Renovation der bestehenden Gondelbahn vorzuziehen. Die Förderleistung wird von 1400 auf 2400 Pers/h erhöht. Dazu bringt die neue Anlage wesentliche Komfortverbesserungen im Ein- und Ausstiegsbereich und auf der Strecke. Die neue Hochleistungsbahn kostet unser Unternehmen rund 14,5 Mio Franken
Erbauer der Bahn ist die Firma Schätti. Lieferant erstmals auf der Bettmeralp die Firma Doppelmayr aus Östreich.

Offizielle Betriebseröffnung der neuen Bahn am Freitag, den 15.12.1995.

1996 Anbau Bergstation Luftseilbahn

Der Vorplatz auf der Nordseite der Bergstation wird teilweise überdacht und bietet so willkommenen Schutz bei schlechtem Wetter. Auf der Westseite wird ein Gepäck- und Skifächerraum erstellt. Der Kiosk und die Information wird nach hinten versetzt und so der Verkehrsfluss verbessert.

Der Skilift Tanzbode wird durch einen leistungsfähigeren demontablen Tellerlift ersetzt.

1997 Beschneiungsanlage

Im Steilhang des Tunnelpiste Bettmerhorn wird das HKD-System fertig installiert und in Betrieb genommen.

Bau Terrasse Bergrestaurant Bettmerhorn

Auf Beginn der Wintersaison 97/98 im Dezember 1997 kann in windgeschützter Lage zwischen der Bergstation der Gondelbahn und dem Bergrestaurant Bettmerhorn eine Sonnenterrasse mit rund 200 Sitzplätzen in Betrieb genommen werden.

Aufbau Gäste-Informationssystem

Die VBB beginnen mit dem Aufbau eines elektronisch gesteuerten Informationssystems. Einen Teil davon bilden die elektronisch gesteuerten Panoramatafeln. Dazu wird in der Talstation Betten FO die 1. Etappe eines vernetzten internen Gästeinformationssystems in Betrieb genommen.

1998 Neubau der 6er Sesselbahn Schönbiel

Bau einer 6er Sesselbahn Bettmeralp-Schönbiel.
Die neue Sesselbahn ersetzt den Skilift Bettmerhorn und die 3er Sesselbahn Schönboden, die im Sommer 1998 abgerissen werden.

Die neue Hochleistungsbahn mit einer Förderkapazität von 2800 Personen pro Stunde kann dem Gast folgende Vorteile bieten:

Bequemlichkeit:
erleichterter Einstieg dank modernster Förderbandeinstiegstechnik in der Talstation.
Alle Sessel sind mit Windschutzhauben versehen.
Die Fahrzeit verkürzt sich auf 5,57 min pro Fahrt.

Sicherheit :
Mit dem Abbruch des Skilifts Bettmerhorn fallen die Pistenkreuzungen weg.

Attraktivität:
Das Pistenangebot kann attraktiver gestaltet werden.

Offizielle Eröffnung der neuen Sesselbahn am Samstag, den 12.12.1998.

Anpassungen Beschneiungsanlage

Ausbau der Verteilleitung Salzgäb - Obere Bänna.
Bau von Stichleitungen Bittelegg und Seedamm.

Pistenverbesserungen/Pistensicherungen

Montage von Steinschlagnetzen oberhalb der Traverse Hohbalm.
Verbreiterung der Traverse Bärgerpiste. Mit diesen Arbeiten wird die Gebietsverbindung Fiescheralp-Bettmeralp wesentlich verbessert.

Direktorenwechsel

Nach 10 jähriger Tätigkeit zum Wohle der VBB wechselt Dr. Hans-Peter Zeiter per 15.10.1998 zu den Belalp-Bahnen und übergibt die Geschäftsführung und Direktion an Herrn Anton König.
Herr Anton König übernimmt damit als 3. Direktor in der Geschichte der VBB die Geschicke des Unternehmens.

1999 Bau des Schleppliftes Läger II

Bau und Inbetriebnahme des Schleppliftes Läger II.
Die neue Anlage westlich der bestehenden beiden Anlagen Trainer und Läger I, ist dank dem flacheren Gelände, idealer für Kleinkinder und Anfänger.

Erweiterung der Beschneiungsanlage

Ausbau der Verteilnetzes für die künstliche Beschneiung im Bereich der Bergstation 6er Sesselbahn Schönbiel und neues neuen Skiliftes Läger II

2000 Neues Billett- und Kontrollsystem

Im Juni 2000 wird das neue Billett- und Kontrollsystem der Fa. SkiData zusammen mit den Transportunternehmen LMR , VBR und LFE in Betrieb genommen.
Das neue „handsfree“ System funktioniert mit Doppelerkennung und ist auf dem neusten Stand der Technik.
Es werden auf Bettmeralp installiert 12 Verkaufskassen und 31 Kontrollstellen. Die beteiligten Partner am Tarifverbund Aletsch einigten sich auf einen engen Kooperationsvertrag. Die Verarbeitung der Daten erfolgt bei der VBB für das gesamte Gebiete nur noch über einen Verbundscomputer.

Neues Betriebsgebäude „Lägerlifte“

Rechtzeitig auf den Wintersaisonstart 2000/2001 wird das neue Betriebsgebäude Läger in Betrieb genommen. Der Einstieg der drei Liftanlagen hat sich durch den Neubau wesentlich verbessert.

Beschneiungsanlage

Erweiterung der Beschneiungsanlage im Bereich des Fun Parks und bei den Alpmattenliften.

Klettersteig Bettmerhorn

Es wird ein Klettersteig von der Bergstation Gondelbahn zum Bettmerhorn installiert.

2001 Ausbau Beschneiung / Investition Fun Park

Um den Snowboardern mehr zu bieten wird in die Beschneiung für den Funk Park "Wintertälli" investiert. Ebenso wird die Beschneiungsanlage weiter ausgebaut.
2001 ist investitionsmässig eher ein Konsolidierungsjahr.

2002 Kommunikation / EDV

Die Verwaltung installiert ein zeitgemässes EDV System. Ebenso wird eine neue Telefonanlage installiert. Zusammen mit den Transportunternehmen im Aletschgebiet wird ein sogenanntes ATM Netz angeschafft. Die Bahnen sind nun über ein Glasfaserkabel verbunden.

Beschneiung / Pistenpräparation

Um den hohen Standard im Pistenbereich zu halten wird ein neues Pistenfahrzeug Kässbohrer PB 300 W Polar angeschafft.
Für die Beschneiung werden 4 Niederdruckmaschinen und 6 Lanzen gekauft. Ebenso werden 40 Schächte für die Beschneiung gebaut.

Grundstücke / Gebäude

Von der Furka-Oberalp-Bahn (heute Matterhorn Gotthard Bahn) werden in der Talstation Betten Grundstücke erworben.
Um Platz für den Bau der neuen Wurzenbord Sesselbahn zu gewinnen wird ein Ferienchalet gekauft.

2003 Bau der Sesselbahn Wurzenbord

Der Skilift Wurzenbord aus den Jahre 1968 wird abgerissen und ersetzt durch eine kuppelbare 4er Sesselbahn mit Förderbandeinstieg und erstmals in der CH einem Hubtisch der den Einstieg für Kinder erleichtert.
Künftig können 2000 Personen pro Stunde befördert werden.
Erbauer ist die Firma Doppelmayr / Garaventa AG.
Eröffnung der neuen Hochleistungsbahn am 13.12.2003
Gleichzeitig mit dem Bau der neuen Sesselbahn wird die Beschneiungsanlage am Wurzenbord um 1.5 km verlängert.

Namenswechsel

Anlässlich der Generalversammlung vom 29. Juni 2003 wird das Unternehmen, dass seit dem Jahre 1980 Verkehrsbetriebe Betten-Bettmeralp AG hiess: neu die
Bettmeralp Bahnen AG
und erhält somit im 52. Geschäftsjahr bereits den 3. Firmennamen.


Page updated: 17.02.2009

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